Lerntraining
1.
Inneren mentor kreieren und/oder wachsen lassen
2.
Bildspeicher finden und stärken
3.
missverständnisse aufdecken und klären
4.
du bist kein Versager sondern ein champion
5.
du machst einen unterschied
Seite in Arbeit… hier schon ein Vorgeschmack

Lern- und LRS-Training (Lese und Rechtschreibtraining)
nach Robert Dilts und Vera F. Birkenbihl
Schwerpunkt:
Training von Kindern und Erwachsenen bei Lernschwierigkeiten (Lese- / Rechtschreib- und Rechenschwäche, Lernunlust).
Schlecht- und Rechtschreiber unterscheiden sich darin, dass erstere den Zugriff auf ihren Bilder-Erinnerungsspeicher temporär oder permanent ungenutzt lassen.
Du bist kein Versager sondern ein Champion weil du daran arbeitest andere zu verstehen
Stell dir vor du würdest alles so schreiben wie du es hörst. Ganz genau so geht es Menschen mit einer Schwäche im Lesen und Rechtschreiben.
Erfahrungsbericht
Meine Schwester berichtet hier, wie es für sie war, ein Lerntraining zu machen.
Kurze Info vorab: Bei meiner Geburt war es so, dass ich an Sauerstoffmangel litt und dadurch einen Hirnschaden davongetragen habe. Ärzte meinten, dass ich nie alleine leben kann und dass ich nie mehr als Sonderschul-Niveau schaffen werde.
Das Lerntraining hat mir sehr viel gebracht, es hat sozusagen den Stein ins Rollen gebracht. Bevor ich zu meinem damaligen Coach gegangen bin, habe ich Wörter nur auswendig gelernt und dann vergessen. Dank LRS weiß ich jetzt, wie man diese Wörter buchstabiert, auch noch nach Tests oder Schularbeiten habe ich die Wörter im Kopf. Einige Erfolgserlebnisse traten sofort ein, wie zum Beispiel, dass ich 2er auf Vokabeltests oder Schularbeiten statt den üblichen 4er oder 5er bekommen habe. Mein logisches Denken hat sich dadurch entwickelt und gesteigert. Verknüpfung wurden hergestellt zwischen Worten und Gefühlen, sie haben nun Sinn gemacht. Ohne dem wäre ich nicht dort wo ich jetzt bin, nicht nur weil ich jetzt leichter lerne, sondern auch viele Erinnerungen beginnen erst ab dem Training. Vorher war ich irgendwie wie ferngesteuert und seit dem Training hab ich immer mehr Sprünge gemacht (Schule abgeschlossen, Lehrabschluss gemacht). Ich konnte erste Witze erzählen: ich hab eine Uhr gefunden die nicht mehr funktioniert hat und die damalige Tagesmutter hat gesagt das sie kaputt sei und ich sagte – Die tickt ja nicht mehr ganz richtig. – Meine Mutter, die das mitbekommen hat, war sehr überrascht und begeistert.
Gemeinsam haben ich und mein Coach einen inneren Mentor (ein Wesen, etwas Ausgedachtes wie ein Delfin oder danach dann ein Wolf – kann sich mit der Zeit ändern) in mir hergestellt, der mir auch in schweren Zeiten gesagt hat, dass wir das schaffen. Zusätzlich habe ich einen Stein (Kraftstein) als Geschenk bekommen. Dadurch habe ich auch begonnen mehr nachzufragen, was Worte bedeuten.
Es wird mit verschiedenen Arten gearbeitet, die auf den jeweiligen Klienten angepasst werden, wie zum Beispiel auch mit kinästhetischen Anker so wie bei mir.
Dieser war für Lob und Erfolg, also jedesmal, wenn ich etwas richtig aus dem Bildspeicher abgerufen habe, habe ich auf diese Stelle gedrückt.
Manchmal hat Mama das vergessen und ich musste sie daran erinnern, wo sie bei mir drücken musste, weil es sogar noch effektiver war, wenn die Person, mit der ich gelernt habe, den Anker aktiviert hat.
Mittlerweile erweitere ich das ganze durch meine eigenen Methoden.
Es geht nicht nur darum, irgendwelche Worte zu projizieren, sondern den Stein ins Rollen zu bringen und es entwickelt sich im Laufe der Jahre immer weiter.
Nach 22 Jahren ist es für mich in gewissen Situationen so, dass ich noch daran denke und immer wieder bestimmte Dinge wiederhole. Mittlerweile merkt keiner, dass ich keine Ahnung vom Lesen und Schreiben hatte, oder dass ich mich dumm fühlte. Jetzt sagt jeder, dem ich das erzähle – Was? Wirklich? Merkt man gar nicht. „Wie mache ich es mir leicht?“ Frage ich mich und dann tue ich das auch.
Seither habe ich viel mehr LEBENSQUALITÄT.